... in eigener Sache (4) ...

Binnen 6 Wochen kam es zu eigenem Erstaunen zu einem 3-fachen Einsatz mit diesen über "35 Meter Steigern" an unserem Firmengebäude.

 

 

 

 


Zunächst mussten wir am Ziegeldach übliche Wartungsarbeiten durchführen, Biber austauschen, Kehlen richten, Blecharbeiten, ...

 

 

 

 


Am 28.07.2013 ging dann ein fataler Hagel in unserem Großraum nieder - einer der größten in der deutschen Versicherungsgeschichte und in Kirchheim selbst der größte seit mehr als 100 Jahren - unser Gebäude blieb hiervon nicht unverschont - im Gegenteil: An diesem Sonntagabend richtete der Hagel beträchtliche Schäden an.

 

 

 

 


Weite Bereiche offener Dachflächen - alleine ca. 67 m² zerscherbte Shedverglasungen samt darunterliegenden 30 m² Deckenverglasungen - ließ uns zunächst fassungslos staunen.

 

 

 

 


Dringendste Sorge: ein ehemals verglaster Dachreiter ließ Wasser in das darunterliegende vermietete Großraumbüro - die Feuerwehr mußte mit ihrem Steiger Abdeckungen installieren; größere Folgeschäden waren zunächst verhindert.

 

 

 

 


Für unsere Hallen sah es trostlos aus: bei fortgesetztem Regen wurden von uns alle verfügbaren Folien und Planen zur Abdeckung verwendet. Unten in der Halle glitzerte die "Scherbenpracht" vor Nässe, die sich inzwischen großflächig unter den Ausstellungssystemen verteilte.

 

 

 

 


Der kommende Tag brachte Dauerregen mit ergiebigem Niederschlag. Nicht alle Abdeckungen hielten den Windböen stand.

 

 

 

 


Der Dienstag sah den dritten Steiger, der die Ziegel notdürftig reparierte: ca. 780 Biber wurden getauscht.

 

 

 

 


Problematisch war nachwievor die Frage, woher die benötigten umfangreichen Glasmengen zu bekommen waren. Inzwischen war der "Run" auf Handwerker und Material in vollem Gange.

 

 

 

 


Das Material samt zeitintensiven Zuschnitten durch den Glaser und dessen Arbeitsbeginn nur wenige Tage nach dem verheerenden Hagel fiel nun in eine Phase tropischer Hitze - auf dem schwarzen Rhepanolflachdach fatal: 40 Grad und mehr ...

 

 

 

 


Weitere Gewitterentladungen folgten - über unserem Firmengebäude eher harmlos - dennoch erschwerten tagelanger Regen die notwendigen Aufräum- und Reinigungsarbeiten. Der August begann wie der Juli endete: mit einem Kraftakt ....

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